Glauben an der frischen Luft. Drei Abende und ein Tag - Sommerseminar 2026

2026 Flyer Glauben an der frischen Luft
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Aszetisches Sommerseminar 2026 zur Naturspiritualität


Natur hat Konjunktur, auch in der Kirche. Die Sehnsucht nach dem Ursprünglichen bringt Menschen auf die Beine, auf die Pedale oder in die Einsamkeit. In der Schöpfung das Eigentliche zu finden, das Göttliche auch und sich selbst: Während Verlässliches verschwindet, verheißt Naturbegegnung vertieften Sinn.
Wie ist das biblisch und frömmigkeitsgeschichtlich betrachtet einzuordnen? Wie ist Natur zu deuten, wenn es sie denn überhaupt als unberührte gibt? Wo beginnen abschüssige Randbereiche naturreligiöser Praxis?


Zu Fragen wie diesen lädt das Aszetikinstitut ein in seinem Seminar während des Sommersemesters.


Inhaltliche Aspekte werden sein:
Was meinen wir mit Schöpfung und Natur, wie können sie theologisch verstanden werden? Wie kann Glaube darauf bezogen Gestalt finden?
Wir erkunden naturspirituelle Formen ganz praktisch und reflektieren Erlebtes praktisch-theologisch. Kulturgeographische und religionswissenschaftlich Perspektiven treten dazu und dienen unserer Urteilsfähigkeit in einem gegenwärtig weit ausdifferenzierten Praxisfeld.
Das Sommerseminar richtet sich an Studierende und darüber hinaus an interessierte Gäste.


Termine: 

▪ 27.04.2026, 18:30 – 21:00: Dorothee-Sölle-Haus, Waldstr. 5, Neuendettelsau;


▪ 09.05.2026, 9:30-17:00: Studientag mit Dr. Detlef Lienau, Freiburg, im Kloster Heidenheim


▪ 01.06.2026, 18:30: Prof. Dr. Werner Bätzing, Erlangen:  Homo faber – Homo destructor. Grundsatzfragen der Mensch-Umwelt-Beziehung am Beispiel der Alpen aus der Sicht der Kulturgeographie. Öffentlicher Vortrag im Wilhelm-von-Pechmann-Haus


▪ 15.06.2026, 18:30 – 21:00: PD Dr. Matthias Pöhlmann, München: Naturspiritualität. Eine neue „Weltreligion“ – Risiken und Nebenwirkungen.


Anmeldung: Bitte bis 10.04. an christian.eyselein@augustana.de